Das Atom besteht aus einem Kern und
einer Hülle. Der Kern besteht aus positiv geladenen Protonen und elektrisch
neutralen Neutronen. In der Hülle bewegen sich elektrisch Negativ geladene
Elektronen auf maximal 7 Schalen um den Atomkern.
Atome sind elektrisch neutral, da die Anzahl der positiv geladenen Protonen
gleich der Anzahl der negativ geladenen Elektronen ist.
Auf der äußersten Schale können sich höchstens 8 Elektronen befinden
(Ausnahme: k = 2). Die Anzahl der Elektronen auf der äußeren Schale ist maßgebend
für die Bindungsfähigkeit eines Elements. Ist die äußere Schale vollständig
mit Elektronen besetzt, so hat das Atom einen besonders stabilen Zustand und
kein Bestreben, sich mit anderen Elementen zu verhindern. Diese Grundstoffe
bezeichnet man als Edelgase (Helium, Xenon, Krypton,...).
Protonen, Neutronen und Elektronen bezeichnet man als Elementarteilchen.
Protonen und Elektronen sind die Träger der Elementarladung; Sie ist
die kleinstmögliche elektrische Ladung.
Atome, die nach Außen wie elektrisch geladene Teilchen wirken, bezeichnet man
als Ionen. Es gibt positive und negative Ionen, die durch Elektronenmangel
oder Elektronenüberschuss entstehen.