6 Das Magnetische Feld

6.1 Magnete

Ein Magnet ist ein Körper, der Eisen, Nickel, Kobalt und deren Verbindungen anzieht. Die Pole eines Magneten sind die Orte der größten Kraftwirkung.
Ungleichartige Pole ziehen sich an, gleichartige stoßen sich ab.

 

Kenzeichnung der Magnetpole:
Nordpol -> rot
Südpol -> grün

 

Formen von Magneten: Stabmagnet, Hufeisenmagnet

Der Nordpol eines Magneten (Kompassnadel) zeigt in Richtung des geografischen Nordpols. In der Nähe des geografischen Nordpols liegt der magnetische Südpol.

Dauermagnete (Permanentmagnete) behalten ihre magnetische Eigenschaft für sehr lange Zeit bei.

 

Entmagnetisieren von Dauermagneten:

  • Starke mechanische Erschütterung

  • Erhitzen über die Curie-Temperatur hinaus

  • durch ein starkes entgegengesetztes Magnetfeld

 

Ursache des Magnetismus

Durch die Eigenrotation der Elektronen entstehen geringste elektrische Ströme, die jeweils ein Magnetfeld erzeugen. Stehen die Achsen der Elektronenbewegungen parallel, so addieren sich diese Magnetfelder zu einer von außen wahrnehmbaren magnetische Wirkung.

 

Magnetische Werkstoffe

Es gibt 3 unterschiedliche magnetische Werkstoffgruppen: Ferromagnetische, paramagnetische und diamagnetische.
Ferromagnetische Werkstoffe (Eisen, Nickel, Kobalt) verstärken ein äußeres Magnetfeld sehr stark.
Paramagnetische Werkstoffe (z.B. Luft, Aluminium) verstärken ein äußeres Magnetfeld ganz geringfügig.
Diamagnetische Werkstoffe (z.B. Wasser, Kupfer) schwächen ein äußeres Magnetfeld ganz geringfügig.


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Online: 1 | IP: | 20.11.2017 - 10:37:12  
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